Volbeat

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Volbeat – zwischen Metallica, Elvis und Johnny Cash

Kopenhagen – Volbeat gehörten für mich zu einer jener seltenen Überraschungen, die man nur dann erlebt, wenn man zufällig den Auftritt einer Band miterlebt, die einem vorher nicht viel gesagt hat und die einen von der ersten Minute an in den Bann zieht.

So begab es sich, dass ich mich im Juni 2009 am Nürburgring bereits Samstagnachmittag in Erwartung vom Dreiergespann Machine Head, The Prodigy und Slipknot im Bereich der ersten Absperrung vor der Rock am Ring-Centerstage rumtrieb (für diejenigen, die es nicht wissen, dort vorne gibt es an dem Sound nichts zu meckern). Und dann betraten Volbeat die Bühne nicht nur, sie nahmen sie ein. Zunächst dröhnten Bässe und Gitarren, schepperten Drums, als stünden Metallica persönlich auf der Bühne. Gebrochen wurde das ganze dann von Michael Poulsens stimmgewaltigem, klarem Gesang (nicht zu Unrecht wird die Stimme des Dänen gern mit der von Elvis Presley verglichen). Schon der Opener „Mary Ann’s Place“ haute ordentlich rein und bewegte sich mit gekonnten Übergängen zwischen Metal und Rockabilly. Richtig geflasht hat mich damals allerdings dann „Sad Mans Tounge“. Zu gern wüsste ich, was Johnny Cash zu dieser grandiosen Improvisation auf seinen „Folsom Prison Blues“ gesagt hätte. Wie auch immer, wann auch immer, wo auch immer. Ob für Fans von Metallica, Elvis oder dem legendären „Man in Black“. Volbeat live lohnt sich mit Sicherheit! nk